Merkel setzt auf politische Lösung im Konflikt mit Nordkorea

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Kanzlerin Angela Merkel hofft im Konflikt mit Nordkorea nach eigenen Worten auf ein gemeinsames Vorgehen der USA und Chinas.

„Ich setze nicht auf militärische Mittel, sondern darauf, dass von verschiedenen Seiten starker politischer Druck auf Nordkorea ausgeübt wird“, sagte die Regierungschefin der Zeitungen der Funke-Gruppe (Donnerstagausgaben) laut Vorabbericht. Wenn dies China und die USA gemeinsam täten, werde das nicht ohne Wirkung bleiben. Nordkorea verstoße dauernd gegen UN-Resolutionen, kritisierte Merkel. „Die Welt hat ein Interesse daran, zu verhindern, dass Nordkorea sich nuklear bewaffnet.“

Auch der chinesische Präsident Xi Jinping hatte eine friedliche Lösung gefordert. US-Präsident Donald Trump hat dagegen erklärt, er werde „das Problem lösen“ — mit oder ohne die Hilfe Chinas. Die USA haben einen Flugzeugträgerverband in die Region geschickt. Das isolierte Nordkorea hat bereits mehrfach Atomtests vorgenommen und Raketen abgefeuert. Der Westen rechnet angesichts der Tagung der Obersten Volksversammlung und des bevorstehenden 105. Geburtstages von Staatsgründer Kim Il Sung mit einem weiterem Säbelrasseln.

Merkel sprach sich in dem Interview zudem für den Versuch aus, den Bürgerkrieg in Syrien mit Hilfe von Verhandlungen zu beenden. Es müsse unter dem Dach der UN und gemeinsam mit Russland eine politische Lösung gefunden werden.

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