Merkel sieht heiße Wahlkampfphase "noch lange nicht erreicht"

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich trotz des Wirbels um ihren SPD-Konkurrenten Martin Schulz in Sachen Wahlkampf weiter zurückhalten. Die heiße Wahlkampfphase sei "noch lange nicht erreicht", sagte Merkel in einem Interview

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich trotz des Wirbels um ihren SPD-Konkurrenten Martin Schulz in Sachen Wahlkampf weiter zurückhalten. Die heiße Wahlkampfphase sei "noch lange nicht erreicht", sagte Merkel der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" vom Freitag. Derzeit gehe es darum, "einfach unsere Arbeit mit guter Politik zu machen".

Die Kanzlerin fügte hinzu: "Es macht auch einen Unterschied, ob man als Juniorpartner einer großen Koalition oder so wie ich als Bundeskanzlerin in den Wahlkampf geht ? denn die Menschen erwarten, und zwar zu Recht, dass auch in der Zeit des Wahlkampfs gut regiert wird."

Mit Blick auf die CSU kündigte Merkel an, dass die Schwesterparteien bis Ende Juni zusammen ein Wahlprogramm entwickeln wollten. Dabei seien auch Unterschiede zwischen CDU und CSU möglich: "Das war immer so, denn wir sind zwei Parteien und nicht eine". Auch vor der letzten Bundestagswahl 2013 habe es einen eigenen Bayernplan der CSU gegeben.

Damals war darin unter anderem die Forderung nach einer Pkw-Maut oder nach Volksentscheiden zu EU-Fragen enthalten. Diesmal soll unter anderem die von der CDU abgelehnte Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen im Bayernplan stehen.

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