Merkel sieht "keine vernünftige Alternative" zur Zweistaatenlösung in Nahost

Kanzlerin Merkel mit Palästinenserpräsident Abbas

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein Festhalten an der Zweistaatenlösung im Nahen Osten bekräftigt. "Ich sehe nach wie vor keine vernünftige Alternative zu dem Ziel einer Zweistaatenlösung", sagte Merkel am Freitag an der Seite von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Sowohl das israelische als auch das palästinensische Volk hätten ein Recht darauf, "in Frieden und Sicherheit zu leben", sagte sie. "Das kann keine der anderen Optionen glaubhaft garantieren."

Merkel äußerte sich vor einem Gespräch mit Abbas im Kanzleramt. Bei der Unterredung werde sie deutlich machen, dass eine "positive Dynamik" nötig sei, um die Idee einer Zweistaatenlösung zu erhalten, sagte sie. Sie werde dabei immer wieder für direkte Gespräche zwischen den Konfliktparteien werben.

Auch Abbas sagte, die Palästinenser hielten an dem Ziel eines Staates Palästina in friedlicher Nachbarschaft zu Israel fest. Nur so könne ein "umfassender gerechter Frieden" erreicht werden. Dazu müsse auch die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten beendet werden, forderte der Palästinenserpräsident.

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