Merkel und Laschet in den Flutgebieten

·Lesedauer: 1 Min.
Angela Merkel und Armin Laschet begutachten eine neugebaute Brücke in Hagen. Die Bundeskanzlerin hat erneut die Flutgebiete in Nordrhein-Westfalen besucht.
Angela Merkel und Armin Laschet begutachten eine neugebaute Brücke in Hagen. Die Bundeskanzlerin hat erneut die Flutgebiete in Nordrhein-Westfalen besucht.

Angela Merkel besucht die von der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli besonders stark betroffenen Gebiete. Die Kanzlerin wird dabei von Ministerpräsident Armin Laschet begleitet.

Schalksmühle (dpa) - Für den Wiederaufbau der vom Hochwasser verwüsteten Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein langer Atem erforderlich. «Der Wiederaufbau wird lange dauern», sagte Merkel bei einer Pressekonferenz in Hagen.

Merkel hatte zuvor zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) Gebiete besucht, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli besonders schwer getroffen worden waren. In Hagen besichtigte sie eine Brücke, die bei der Flut schwer beschädigt worden war, aber fast wieder fertig ist.

Gespräch mit Feuerwehrmännern

Beeindruckt zeigte sie sich von einem Gespräch mit den Kollegen zweier bei der Flut umgekommener Feuerwehrleute im Sauerland. Der Besuch der Kanzlerin sei ein «besonderes Geschenk», sagte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle, Dirk Kersenbrock.

Während der Flutkatastrophe war am 14. Juli in Altena ein 46 Jahre alter Feuerwehrmann nach der Rettung eines Mannes ins Wasser gestürzt und abgetrieben. Seine Kollegen konnten ihn kurz darauf nur noch tot bergen. Knapp zwei Stunden später war ein 52 Jahre alter Feuerwehrmann kollabiert und gestorben. «Selbstverständlich war ich schockiert», sagte Kersenbrock. Alle Feuerwehrleute leisteten einen freiwilligen Dienst an der Gemeinschaft.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.