Merkel in den USA: Echte Harmonie zwischen Merkel und Trump ist kaum denkbar

Zum ersten Mal treffen die Bundeskanzlerin und der US-Präsident aufeinander.

Diesmal läuft alles nach Plan. Pünktlich ist Angela Merkel am Donnerstagabend in Berlin gestartet und gut acht Stunden später sanft in Washington gelandet. Der Sturm ist verflogen, der ihre transatlantische Reise am Montag noch verhindert hatte.

Die Kanzlerin kann noch ein wenig schlafen, bevor es zum neuen US-Präsidenten Donald Trump ins Weiße Haus geht. Dann muss Merkel hellwach sein. Es geht um das deutsch-amerikanische Verhältnis.

Enger Zeitplan

Gemessen an der langen Liste der schwierigen Themen von Syrien über Russland, Ukraine, Libyen, dem Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat bis zum Freihandel und Trumps wirtschaftlichen Abschottungsversuchen ist die Zeit kurz.

Zu Beginn sprechen sie eine Viertelstunde auf Trumps Vorschlag unter vier Augen (plus Dolmetscher). Mit Trumps Vorgängern Barack Obama und George Bush hatte Merkel eine solch vertrauliche Unterredung eher selten gehabt.

Politisches Speed-Dating

Dann kommen für 45 Minuten Vizepräsident Mike Pence und Berater dazu, und eine weitere Dreiviertelsunde sitzen sie mit den deutschen Vorstandsvorsitzenden von Siemens, BMW und Schaeffler sowie den US-Chefs von IBM, Dow Chemical und Salesforce zusammen. Dem Vernehmen nach ist hier auch Trumps Tochter Ivanka dabei.

Nach einer Pressekonferenz gibt es noch ein einstündiges Arbeitsessen, bei dem es vorrangig um Wirtschaftspolitik geht. Insgesamt sind Merkel und Trump also etwa dreieinhalb Stunden zusammen. Politisches Speed-Dating.

Merkel zählt zu der politischen Klasse, von der Trump nicht viel hält...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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