Merkels Ende rückt näher — jetzt könnte eine unverdächtige Partei alles noch beschleunigen

Business Insider Deutschland
Angela Merkel wollte die Grünen in die Regierung holen. Doch dann scheiterten die Gespräche.


Angela Merkel wollte vermeiden, dass es so weit kommt. Sie wollte die Grünen ins Boot holen statt außen vor lassen. Doch die Jamaika-Gespräche scheiterten, weil die FDP ausscherte. Jetzt könnten ausgerechnet die Grünen, die Merkel seit der Flüchtlingskrise so gewogen sind, das politische Ende der Kanzlerin beschleunigen.

Die Grünen wildern in CDU-Terrain und das immer erfolgreicher. Das bestätigen jüngste Umfragen. So stellte das Forsa-Institut fest, dass zwar 42 Prozent der „Neu-Grünen“-Anhänger von der SPD kämen, 25 Prozent aber auch von der Union. „Der Kampf um die Wähler der Mitte zwischen CDU und Grünen beginnt zu entbrennen“, diagnostiziert Forsa-Chef Manfred Güllner.

CSU sieht Grüne als gefährliche Konkurrenz, Merkel nicht

Bei der Bundestagswahl 2017 landeten die Grünen bei 8,9 Prozent. Damit schafften sie zwar im Vergleich zu 2013 ein Plus von einem halben Prozent, blieben aber weit vom Bestwert aus dem Jahr 2009 entfernt. Damals landete die Ökopartei mit 10,7 Prozent sogar im zweistelligen Bereich.

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