Merz weist Kritik an Reichtum und Fliegerhobby zurück

CDU-Chef Friedrich Merz hat Kritik, er sei zu reich, zurückgewiesen. "Ob jemand geeignet ist, politische Verantwortung zu übernehmen, das hängt doch nicht vom Geldbeutel ab, sondern von den individuellen Kompetenzen", sagte Merz der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Dabei finde ich es allemal besser, finanziell unabhängig zu sein, als Schulden zu haben oder sein Geld wie ein Exkanzler bei russischen Gaskonzernen zu verdienen." Er habe jeden Cent selbst verdient.

Auch gegen Kritik an seinem Fliegerhobby verwahrte sich der CDU-Vorsitzende. "Fliegen war schon immer der Traum meiner Jugend - als Schüler hatte ich zu schlechte Noten, als dass meine Eltern mir den Flugschein erlaubten, als Student, junger Familienvater und später Berufsanfänger konnte ich mir das natürlich nicht leisten." Später habe er seiner besorgten Frau versprechen müssen, den Pilotenschein erst zu machen, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Merz hatte vor seiner Rückkehr in die Politik einige Jahre in der freien Wirtschaft in verschiedenen Aufsichtsräten und Verwaltungsräten gearbeitet, unter anderem war er Aufsichtsratsvorsitzender des Vermögensverwalters Black Rock in Deutschland. Für Diskussionen sorgte jüngst seine Anreise per Privatflugzeug zur Hochzeit von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) auf der Nordseeinsel Sylt.

ran/cfm

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