Meta bestätigt WhatsApp-News: Reactions kommen, Communities erst später

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Für WhatsApp wurde 2022 eine Runderneuerung angekündigt. Zu einem von den User*innen heiß erwarteten Thema äußerte sich der Mutterkonzern Meta nun konkret.

Der Messengerdienst soll aufgefrischt werden, auch in Sachen Community gibt es Neuigkeiten.
Der Messengerdienst soll aufgefrischt werden, auch in Sachen Community gibt es Neuigkeiten. (Bild: REUTERS/Thomas White)

An manchen Funktionen des Messengerdienstes gab es seit Jahren immer wieder Kritik. Nun reagierte Meta (ehemals Facebook), seit 2014 Eigner von WhatsApp. Es ist wohl auch eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz durch alternative Messengerangebote wie Telegram, Threema oder Signal.

Zumeist zeigte sich der Zuckerberg-Konzern bislang ziemlich zurückhaltend, wenn es um Pläne für zukünftige Entwicklungen ging. Deshalb dürfte es nach einer Welle von WhatsApp-Neuerungen viele überrascht haben, dass nun Mitte April plötzlich ein Statement auf dem Blog des Unternehmens auftauchte. Darin ging es um ein Thema: Community.

"Zu früh für Communities"

Denn die Spekulationen über WhatsApp-Communities zirkulieren schon eine ganze Weile. In dem Blogbeitrag gab es nun einen kleinen Dämpfer. Es sei noch zu früh für Communities auf WhatsApp, teilte Meta dort mit. Doch im weiteren Verlauf wurde dann deutlich, dass dementsprechende Pläne tatsächlich in Arbeit sind: "Die Entwicklung neuer Features, um Communities zu unterstützen, wird ein Hauptfokus für uns im nächsten Jahr sein." Zunächst soll sich das Angebot dann wohl vor allem an öffentliche Institutionen und Organisationen richten. So könnten etwa NGOs oder lokale Initiativen sich über die Communities verbinden und so User*innen aus einem bestimmten Bereich gesammelt erreichen. Auch für Schulen soll dieses Angebot bereitgestellt werden, teilte Meta in dem Blogbeitrag mit.

Diese neuen Features kommen

Bestätigt wurde dagegen die Reactions-Funktion. So sollen WhatsApp-Nutzer*innen schnell und einfach mit Emojis auf Nachrichten reagieren können. Für den Messengerdienst wurden Anfang des Jahres bereits einige weitere Neuerungen angekündigt. So sollen für das Versenden von Fotos nun drei Optionen zur Auswahl stehen von "Automatisch" über "Datensparmodus" oder "Beste Qualität". Damit reagieren die Entwickler*innen auf die Beschwerden von User*innen über die mangelhafte Bildqualität verschickter Fotos. Auch beim Löschen von Nachrichten wurde nachgebessert. Künftig soll länger als bisher die Option bestehen, verschickte Nachrichten im Nachhinein aus einem Chat zu löschen. Auch ein Gruppen-Admin bekommt umfassendere Optionen zum nachträglichen Löschen.

Beim Aufnehmen von Sprachnachrichten kann man zukünftig einen Pause-Button drücken, so dass man nicht mehr die komplette Nachricht in einem durch aufnehmen muss. Beim Abhören soll es jetzt möglich sein, den dazugehörigen Chat zu verlassen, so dass man parallel zum Abhören einer Nachricht andere Dinge auf dem Handy erledigen kann. Dazu wird es User*innen nun zur Wahl gestellt, wer den Online-Status sehen kann. In einer Kontaktliste kann man dann beschränken, welche Kontakte sehen können, wann man zuletzt online war. Offen lässt Meta derweil, ob und in welcher Weise Werbung auf WhatsApp geschaltet wird. Über dementsprechende Pläne wurde immer wieder spekuliert, bisher hält sich das Unternehmen aber mit konkreten Aussagen dazu bedeckt.

Im Video: Strafe droht - Das ist bei WhatsApp illegal!

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