#MeToo-Vorwürfe gegen James Franco sind "aufrührerisch"

(wue/spot)

Seit 2018 hat Schauspieler James Franco mit Vorwürfen zu kämpfen, er hätte sich gegenüber Frauen unangebracht verhalten. Im Oktober 2019 haben ihn zwei ehemaligen Schauspielschülerinnen verklagt. Nun wehrt sich der 41-Jährige gegen die Vorwürfe.

James Franco hat bereits seit 2018 mit den Vorwürfen zu kämpfen, dass er sich mehreren Frauen gegenüber unangebracht verhalten haben soll. (Bild: Sergei Bachlakov/Shutterstock.com)

Im vergangenen Oktober haben zwei ehemalige Schauspielschülerinnen von James Franco (41, "The Interview") Klage gegen den Hollywood-Star eingereicht. Franco soll die Frauen angeblich sexuell belästigt haben. Nun erklärt der Schauspieler, dass die Klägerinnen seiner Meinung nach nur auf die mit der Klage einhergehende Aufmerksamkeit aus seien.

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"Die anzüglichen Anschuldigungen in der Klage sind nicht nur großartiges Futter für die Boulevardpresse, sie sind auch falsch und aufrührerisch [...]", wird Franco in Gerichtsunterlagen zitiert, die dem US-Magazin "People" vorliegen sollen. Außerdem entbehrten die Vorwürfe jeglicher rechtlichen Grundlage und seien nur in dieser Form vorgebracht worden, um "so viel Aufmerksamkeit wie nur möglich" zu erhaschen. Bei der Klage handle es sich um eine "Justizposse", die den Ruf eines "anständigen Mannes" schädige.

“Klima der Belästigung und sexuellen Ausbeutung”

Dem 41-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, seine Macht missbraucht zu haben, um Frauen in seiner mittlerweile geschlossenen Schauspielschule zu belästigen. Der Hollywood-Star soll auch Filmrollen in Aussicht gestellt haben. In der ursprünglichen Klageschrift heißt es, dass damals "ein Klima der Belästigung und sexuellen Ausbeutung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts" geherrscht habe.

Bereits im Januar 2018 hatten eine der Klägerinnen und vier weitere Frauen laut einem damaligen Bericht der "Los Angeles Times" erklärt, dass Franco sich ihnen gegenüber unangebracht verhalten habe.

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