Mexikanischer Präsident will sein Land umbenennen

Mexiko-Stadt (dapd). Der mexikanische Präsident Felipe Calderón hat einen letzten Versuch gestartet, die Vereinigten Staaten aus Mexiko zu verbannen - zumindest aus dem Landesnamen. Calderón forderte, dass die Vereinigten Mexikanischen Staaten - wie der offizielle Name des Landes lautet - fortan schlicht und einfach Mexiko heißen sollen.

Als Grund führte der Präsident an, der Name sei 1824 nur angenommen worden, um den nördlichen Nachbarn, die Vereinigten Staaten von Amerika, nachzuahmen. Calderón sagte am Donnerstag, sein Land habe es nicht nötig, irgendjemanden nachzumachen. Zudem nutzen nur wenige Menschen den offiziellen Namen.

Die Namensänderung macht eine Verfassungsänderung erforderlich, der beide Kammern des Kongresses zustimmen müssten. Zudem müsste eine Mehrheit der 31 mexikanischen Teilstaaten die Änderung billigen. Calderón lässt in der Sache nicht locker. Bereits als Kongressabgeordneter machte er sich 2003 für den neuen Namen stark. Allerdings gibt Calderón sein jetziges Amt als Staatschef am 1. Dezember ab.

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