Michael Caine nach Brexit-Aussage im Internet angefeindet

Michael Caine nach Brexit-Aussage im Internet angefeindet

Eigentlich ist Michael Caine, der mit Rollen wie 'Butler Alfred' aus der berühmten "Batman"-Reihe von Christopher Nolan für Aufsehen sorgte, bei den Fans sehr beliebt. Doch nun äußerte er sich zum anstehenden Brexit und machte sich damit keine Freunde.

Im Gespräch mit "Sky News" gab Michael Caine folgendes Statement ab: "Ich habe für den Brexit gestimmt. Was mich angeht, bin ich lieber ein armer Herr als ein reicher Diener. Es ging nicht um Rassismus, um Immigranten oder so – es ging um Freiheit." Kritikern, die ein ökonomisches Desaster für Britannien prophezeien, widerspricht Caine: "Politik ist immer chaotisch. In der Politik betrittst du immer neue Areale, auf denen du noch nie gewesen bist. Zunächst verläufst du dich, aber dann findest du deinen Weg und dann ist alles gut."

Eine Meinung, die nicht alle teilen und die viele Internetnutzer sogar extrem wütend macht. Ein Twitter-User schreibt beispielsweise auf dem Kurznachrichtendienst: "Ich habe gehört, dass sich Michael Caine für die Brexit-Befürworter ausspricht: Ja, er ist alt, finanziell abgesichert, bringt infantile Gründe vor und muss nicht mit den Konsequenzen leben." Ein anderer meint zu wissen, was wirklich hinter Caines Aussage steckt, und twittert ironisch: "Michael Caine befürwortet den Brexit nicht wirklich. Er recherchiert nur für eine Rolle als reaktionärer Bigott mit einem armseligen Verständnis für Ökonomie."

Michael Caine selbst steht zu seinem Wort und macht offenbar keinen Rückzieher, selbst nach den heftigen Reaktionen. Ob er am Ende recht mit seiner positiven Aussage behält, wird sich zeigen müssen. Fest steht jedoch, dass das Land tief gespalten ist über den Ausstieg aus der EU.

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