Michael J. Fox: "Mein Kurzzeitgedächtnis ist hinüber"

teleschau
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Seit knapp 30 Jahren leidet Michael J. Fox an Parkinson. In einem Interview mit der US-Zeitschrift "People" sprach der Schauspieler nun offen über die Krankheit und die damit verbundenen Einschränkungen.

In großen Rollen war er schon lange nicht mehr zu sehen: Der einstige Filmstar Michael J. Fox hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend aus dem Showbusiness zurückgezogen. Lediglich in TV-Serien wie "The Good Wife" übernahm er hin und wieder kleinere Rollen. Grund dafür ist seine Parkinson-Erkrankung, an der der Kanadier seit 1991 leidet. In einem Interview mit dem US-Magazin "People" sprach er nun offen über die damit verbundenen Einschränkungen.

"Mein Kurzzeitgedächtnis ist hinüber", erklärte der 59-Jährige in dem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch. Eigentlich seien Texte und Auswendiglernen immer seine Stärke gewesen, doch in den letzten Jahren habe ihm beides große Probleme bereitet. Auch anderen Hobbys wie dem Gitarre spielen oder dem Zeichnen könne er aufgrund der Schüttellähmung nicht mehr nachgehen. Tanzen hingegen sei noch nie seine Stärke gewesen. "Mir bleibt das Schreiben, und glücklicherweise macht mir das wirklich Spaß", erklärte Fox weiter. Mitte November erscheint seine nunmehr vierte Biografie "No Time Like the Future" in den USA.

Parkinson war nicht die einzige schwere Krankheit in Fox' Leben: In dem Interview erzählt der Schauspieler von einem weiteren Schicksalsschlag, der ihn 2018 ereilte: An seiner Wirbelsäule musste damals in einer riskanten Operation ein Tumor entfernt werden. Nach dem Eingriff musste er das Laufen erst wieder lernen. Zudem verzögerte sich der Heilungsprozess durch einen Sturz. Besonders dankbar sei Fox seiner Frau Tracy Pollan und den gemeinsamen vier Kindern, sagte er nun.