Michail Kalaschnikow aus russischer Klinik entlassen

Berühmter Waffenerfinder auf Intensivstation behandelt

Nach knapp einer Woche auf der Intensivstation ist Russlands berühmter Waffenerfinder Michail Kalaschnikow aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der 93-Jährige sei in "lebhafter" Verfassung, sagte der Chefarzt der Klinik in Ischewsk, Sergej Rjaschtschikow, der Nachrichtenagentur Interfax. Kalaschnikow befand sich demnach lediglich für eine Routineuntersuchung in dem Krankenhaus, seinem Assistenten zufolge litt er jedoch unter den Auswirkungen von Herzproblemen.

Kalaschnikow hatte mit der Entwicklung des ersten Modells AK-47 begonnen, als er sich 1947 von einer Kriegsverletzung erholte. Der Legende nach soll er die Waffe erfunden haben, nachdem er im Zweiten Weltkrieg Probleme mit den Waffen der Roten Armee hatte.

In zahlreichen Modellen wurde die Waffe zu einem der Exportschlager Russlands und zur bevorzugten Waffe dutzender Armeen. Kalaschnikow stellte die Waffen im Ischmasch-Werk im zentralrussischen Ischewsk her, wo er bis heute lebt. Er ist der Spross einer kinderreichen Familie aus einem kleinen Dorf im Altai-Gebirge nahe der Grenze zur Mongolei.

Quizaction