Michelle Obama und Julia Roberts setzen sich im Vietnam für Schülerinnen ein

Michelle Obama in Vietnam

Die frühere First Lady der USA, Michelle Obama, hat sich bei einem Besuch im Vietnam gemeinsam mit Hollywoodstar Julia Roberts für die Schulbildung von Mädchen eingesetzt. "Ich möchte, dass ihr alle engagiert und fokussiert bleibt", sagte Obama am Montag zu einer Gruppe von Schülerinnen in der Provinz Long An und forderte die Mädchen dazu auf, ihre Schulausbildung auf jeden Fall zu beenden.

Durch Bildung bekämen Mädchen "Macht und eine Stimme und die Möglichkeit, ihr Leben und das ihrer Familie und ihrer Gemeinschaft zu verbessern", sagte die Frau von Ex-US-Präsident Barack Obama in einer Schule im Ort Can Giuoc im Mekong-Delta. Eine Schulausbildung lohne sich, betonte sie. "Glaubt mir - auch wenn eure Eltern das heute nicht verstehen - wenn ihr eines Tages auf die Uni geht oder euer eigenes Unternehmen startet, werden sie es tun."

Die Schülerin Truong Thi Hai Yen sagte, der Besuch der ehemaligen First Lady sei eine große Motivation für sie. "Sie hat jeden Tag versucht, besser zu werden. Und jetzt sehen wir, wie erfolgreich sie ist", sagte das Mädchen.

Mit einer Beschulungsquote von fast 92 Prozent und guten Schulergebnissen ist Vietnam in Südostasien ein Vorreiter. Die Armut in ländlichen Gebieten führt jedoch oftmals dazu, dass junge Menschen vorzeitig die Schule verlassen.

Michelle Obama hat das Engagement für die Schulbildung von Mädchen zum Schwerpunkt ihrer Arbeit für die gemeinnützige Obama Foundation gemacht. In ihrem Bestseller "Becoming" beschreibt sie, wie ihre Schulbildung sowie gute Lehrer ihr Leben prägten und den Weg zu einer Karriere als erfolgreiche Anwältin ebneten.