Microsoft ersetzt «Wunderlist» durch «To Do»

Jetzt schon mal an «To Do» (Bild) gewöhnen: Microsoft mustert «Wunderlist» aus.

Die Organisations-App «Wunderlist» ist seit 2015 im Besitz von Microsoft. Bereits mehrfach sollte die Anwendung eingestellt werden - doch nichts geschah. Nun soll es wirklich so weit sein.

Berlin (dpa/tmn) - Microsoft hat das endgültige Aus für «Wunderlist» angekündigt. Am 6. Mai 2020 soll die Anwendung zur Verwaltung von Aufgaben und Listen eingestellt werden. Neuanmeldungen für den Dienst sind schon seit Anfang Dezember nicht mehr möglich.

Hintergrund der «Wunderlist»-Abwicklung ist Microsofts Bestreben, stattdessen die eigene Aufgabenlisten-App «To Do» zu etablieren, die nicht nur an andere konzerneigene Dienste wie Outlook oder Cortana angebunden ist, sondern auch viele Systeme von Windows über Mac bis hin zu Android und iOS unterstützt. Auch eine Web-App für beliebige Browser ist aufrufbar. Zudem ist die Funktionsvielfalt von Wunderlist den Angaben nach inzwischen auf «To Do» übergegangen.

Nutzern, die dies wünschen, bietet Microsoft eine Umzugsmöglichkeit ihrer Daten von Wunderlist zu «To Do» an. Wer sich auf die Suche nach anderen Lösungen machen möchte, kann seine Daten aber auch exportieren. Wie genau das funktioniert, erläutert Microsoft auf der Wunderlist-Seite.

Mit Organisations-Apps wie «Wunderlist» oder «To Do» lassen sich Alltag, Arbeit oder Aufgaben planen und organisieren - auch gemeinsam mit anderen. Dabei lassen sich die Listen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren.