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Nach Microsoft investiert auch Google mehrere hundert Millionen Dollar in ein KI-Startup

Google gibt wie auch Microsoft beim Thema Künstliche Intelligenz Gas.  - Copyright: Omar Marques/SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Google gibt wie auch Microsoft beim Thema Künstliche Intelligenz Gas. - Copyright: Omar Marques/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Google hat laut eines Berichts der „Financial Times“ rund 300 Millionen US-Dollar in das Startup Anthropic investiert. Die Nachrichtenagentur Bloomberg sprach sogar von fast 400 Millionen Dollar. Anthropic, eine Firma für Künstliche Intelligenz (KI), wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet. Als Teil des Deals muss Anthropic das Geld verwenden, um Rechenressourcen von Google Cloud zu kaufen. Die Struktur des Deals ähnelt der von Microsofts Investition in ChatGPT-Macher OpenAI, die dem Startup Credits für die Nutzung auf seiner Cloud-Computing-Plattform Azure gab.

Berichten zufolge hat Google auch Gespräche über die Investition in ein anderes KI-Startup namens Cohere geführt, mit dem es eine bestehende Cloud-Partnerschaft hat. Nachdem es Millionen kostet, um maschinelle Lernmodelle mit großen Datenmengen zu trainieren, ist eine Partnerschaft mit einem Cloud-Anbieter für KI-Startups attraktiv. Das Sprachmodell von Anthropic wird als potenzieller Rivale der Technologien angesehen, die OpenAI und Google entwickelt haben. [Mehr bei Financial Times, Bloomberg und The Information]

Auf Gründerszene: Eine neue Woche, eine neue Insolvenzmeldung. Wie Gründerszene erfahren hat, musste das Berliner Lastenrad-Startup Avocargo den Gang zum Amtsgericht antreten. Avocargo hat ein Sharing-Konzept entworfen und dafür mehrere Millionen Euro von Investoren erhalten. Nun steht es vor dem Aus. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Tesla-Chef Elon Musk darf aufatmen: Eine Jury kam in einem Prozess in San Francisco zu dem Schluss, dass der Milliardär nicht für Wertpapierbetrug haftbar ist. Bei dem Prozess ging es um den Tweet Musks aus dem Jahr 2018, als er twitterte, er habe „die Finanzierung gesichert“, um das Elektrofahrzeugunternehmen zu privatisieren. [Mehr bei Wall Street Journal]

Twitter plant laut eines Berichts von „The Information“, Marken 1000 US-Dollar pro Monat zu berechnen, damit diese ihr goldenes Verifizierungsabzeichen behalten dürfen. Die Preisstruktur, die wohl noch nicht endgültig feststeht, könnte unter Umständen die Twitter Blue-Saga weiterführen. Letztere verärgerte nach dem ersten Rollout im November viele Nutzer des Kurznachrichtendienstes und führte zu einer Welle von Imitationen. Das Programm wurde im Dezember mit dem Goldabzeichen für Marken neu gestartet. Twitter-Chef Elon Musk behauptete am Wochenende zudem, dass das Social-Media-Unternehmen „jetzt zum Break-even“ tendiere. [Mehr bei CNBC und The Information]

Activision Blizzard hat zugestimmt, ein Bußgeld in Höhe von 35 Millionen US-Dollar zu zahlen. Der Videospielentwickler hat es versäumt, „angemessene“ Kontrollen für das Sammeln und Bewerten von Berichten aufrechtzuerhalten, die Fehlverhalten am Arbeitsplatz dokumentieren. Außerdem soll die Firma gegen die US-Bundesvorschriften zum Schutz von Whistleblowern verstoßen haben, wie die US-Börsenaufsicht SEC am Freitag bekannt gab. [Mehr bei CNBC]

Xpeng, ein chinesisches Elektrofahrzeug-Startup, hat am Freitag zwei seiner Fahrzeuge in mehreren europäischen Ländern auf den Markt gebracht. Die südchinesische Firma unternimmt gerade einen relativ aggressiven internationalen Vorstoß. Eine überarbeitete Version der P7-Limousine und des G9-Sport-Utility-Vehicle (SUV) von Xpeng können in Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Schweden bestellt werden. [Mehr bei CNBC]

Apple hat trotz der schwachen Quartalszahlen eine positive Bewertung von den Analysten von Morgan Stanley erhalten. Kurzfristige Makroprobleme würden nicht den langfristigen Wert von Apple schmälern, hieß es in einer Notiz vonseiten der Analysten am Freitag, in der sie ein Kursziel von 175 US-Dollar bekräftigten. Apples Ergebnisbericht vom Donnerstagabend hatte einen starken Dollar, anhaltende Produktionsprobleme in China und das breitere makroökonomische Umfeld als Gründe für Apples ersten Umsatzrückgang (im Jahresvergleich) seit 2019 genannt. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Welche Podcasts sind bekannten Gründern wie Diana zur Löwen besonders in Erinnerung geblieben? Hier teilen sie ihre Empfehlungen. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion