Migration: Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz

Nur so ließe sich die Zuwanderung vernünftig und fair regulieren.

Weit über eine Million Flüchtlinge sind in den vergangenen beiden Jahren nach Deutschland gekommen, so viele wie nie zuvor. Die Debatte darüber, wie mit ihnen umzugehen ist, wie viele Menschen Deutschland aufnehmen kann und soll, wie sie integriert werden können und sollen, hat das Land gespalten und der AfD ihr großes Thema beschert. Nun, da  die sogenannte Balkanroute abgeriegelt ist, atmen viele auf. Und es wird kaum noch darüber diskutiert, in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben wollen.

Dabei ist Deutschland längst ein Einwanderungsland. Das nicht wahrhaben zu wollen, ist eine der großen Lebenslügen dieser Gesellschaft. Gewiss, Deutschland hat ein Integrationsgesetz, es hat auch ein sogenanntes Zuwanderungsgesetz.  Nur eines hat es nicht: ein modernes Einwanderungsgesetz und schon gar keine Kultur der Einwanderung wie die USA oder Australien.  Dass die Grünen nun mit einem Entwurf für ein solches Gesetz den Wahlkampf eröffnen, ist konsequent. Allerdings müssen sie sich fragen  lassen, warum sie es erst jetzt vorlegen.

Billiger Populismus von der CSU

Auch die SPD hat schon vor ein paar Monaten einen Entwurf präsentiert, doch die große Koalition ist in der Frage nicht handlungsfähig. Mit dem rechten Flügel der CDU und erst recht mit der CSU ist das in dieser Legislatur nicht mehr zu machen. Dabei ist ein Einwanderungsgesetz überfällig, das fordern auch Wirtschaftsvertreter und Demografieexperten seit Jahren. Nur mit klaren Regeln,  welche und wie viele Arbeitssuchende in Deutschland...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen