Milliarden-Startup Sorare findet Bundesliga als neuen Partner

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Sorare wurde 2018 von Nicolas Julia und Adrien Montfort gegründet (v.l.).
Sorare wurde 2018 von Nicolas Julia und Adrien Montfort gegründet (v.l.).

Fußball funktioniert auch in der digitalen Welt, wie das Startup Sorare aus Frankreich Monat für Monat bewiesen hat. Nun ist bekannt geworden, dass die Firma eine offizielle Partnerschaft mit der deutschen Bundesliga vereinbart hat. Erst im September verkündete das Startup, seine erste Partnerschaft mit der spanischen Fußballliga (LaLiga) abgeschlossen zu haben.

Sorare verkauft digitale Sammelkarten von Fußballspielern. Dahinter verbirgt sich die Blockchain-Technologie „Non-Fungible Tokens“, kurz NFT. Darüber soll die Echtheit der virtuellen Sammelobjekte sichergestellt werden, da die Tokens ähnlich wie eine händische Unterschrift fälschungssicher sind. Außerdem können Nutzer über die Plattform mit Freunden an Turnieren teilnehmen und Teams zusammenstellen, die gegeneinander antreten.

Die Firma wurde 2018 von Nicolas Julia und Adrien Montfort in Paris gegründet und gilt mit einer Bewertung von 4,3 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) als wertvollstes Startup Frankreichs. Auf seiner Plattform zählt Sorare 600.000 registrierte Nutzer aus über 170 Ländern. Und beschäftigt zugleich nur 30 Mitarbeiter.

Startup versammelt prominente Investoren hinter sich

Zuletzt sammelte das Gründerduo in einer Series-A-Runde zum Jahresbeginn 40 Millionen Euro ein. Unter anderem investierte Fußball-Manager Oliver Bierhoff in die Fantasy-Football-Plattform. Darüber hinaus versammelt das Startup weitere prominente Investoren hinter sich, darunter etwa Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian, WM-Held André Schürrle oder den spanischen Fußballprofi Gerard Piqué. Christian Miele, der Präsident des Bundesverbands Deutsche Startups, beteiligte sich mit seiner Wagniskapitalfirma Headline ebenfalls am Erfolg der Franzosen.

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