Millionenschaden nach Wohnhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Wohnhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Millionenschaden verursacht. Es entstand ein Schaden in Höhe von 15 Millionen Euro, teilte die Polizei Rostock in der Nacht zum Mittwoch mit. Elf Menschen wurden bei dem Brand am Dienstagabend in Boltenhagen im Landkreis Nordwestmecklenburg evakuiert - Verletzte gab es nicht. Acht Menschen mussten allerdings in einer Notunterkunft übernachten.

Die anderen drei Betroffenen konnten eine private Übernachtungsmöglichkeit nutzen. Nach einer ersten Einschätzung ist das komplette Gebäude nicht mehr bewohnbar. Wie es zu dem Brand kommen konnte, blieb unklar. Grund könnte eine Explosion eines mit Gas betriebenen Heizstrahlers auf einem Balkon gewesen sein. Der Einsatz wurde durch mehrere Feuerwehren unterstützt. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.

ald/bk