Mindestens 123 Tote durch historische Kältewelle in Russland

Moskau (dapd). In der seit Tagen anhaltenden historischen Kältewelle in Russland ist die Zahl der Todesopfer landesweit auf mindestens 123 Menschen gestiegen. Allein zwischen Montag und Dienstag starben laut russischen Medienberichten sieben Menschen, darunter ein Kind. Insgesamt erlitten mehr als 1.700 Menschen durch die hohen Minusgrade gesundheitliche Schäden, mehr als 800 Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden, wie aus medizinischen Kreisen in Moskau bekannt wurde.

In manchen Regionen in Sibirien waren in den vergangenen Tagen die Temperaturen auf außergewöhnliche minus 50 Grad Celsius und kälter gefallen. Meteorologen gaben derweil Entwarnung: Zu Neujahr wird in der Region Moskau ein Hoch erwartet, dass wärmere Temperaturen bringen soll. In Russlands fernem Osten hält sich die extreme Kälte indes bei bis zu minus 46 Grad Celsius.

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