Mindestens 14 Tote durch Überschwemmungen in Nepal

In Nepal sind bei durch starken Regen ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden vermisst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. (Prakash MATHEMA)
In Nepal sind bei durch starken Regen ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden vermisst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. (Prakash MATHEMA)

In Nepal sind bei durch starken Regen ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutschen  mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden vermisst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. "Die Polizei arbeitet mit anderen Behörden und Einwohnern zusammen, um die Vermissten zu finden", erklärte ein Polizeisprecher. Die Toten und Vermissten wurden aus verschiedenen Regionen des Landes gemeldet.

In Teilen Nepals hatte es seit Donnerstag heftig geregnet. Die Katastrophenschutzbehörde des Himalaya-Staats hatte daraufhin vor Sturzfluten gewarnt. Bereits im vergangenen Monat waren in Nepal 14 Todesfälle durch Unwetterfolgen gemeldet worden.

Auch im Nachbarland Indien sowie in Bangladesch haben Überflutungen Millionen Menschen getroffen und erhebliche Schäden verursacht. In Indien war vor allem der nordöstliche Bundesstaat Assam betroffen, wo in den vergangenen 24 Stunden laut Katastrophenschutz sechs Menschen ums Leben kamen. Damit steigt die Zahl der Unwetter-Toten seit Mitte Mai auf 58.

In Bangladesch sind örtlichen Behörden zufolge mehr als zwei Millionen Menschen von den Überschwemmungen beeinträchtigt.

Monsun-Regenfälle zwischen Juni und September sorgen in Südasien alljährlich für Überschwemmungen und Zerstörung. Forschern zufolge führt der menschengemachte Klimawandel zu stärkeren und schwerer vorauszusagenden Regenfällen.

kbh/kü