Mindestens 18 Menschen sterben bei Unwettern in Japan

Angehörige des japanischen Militärs setzen ihre Suche nach vermissten Menschen im Dorf Toho in der Fukuoka Präfektur fort. Foto: -/kyodo

Bei schweren Unwettern in Japan sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Einsatzkräfte von Militär, Feuerwehr und Polizei suchten am Sonntag in den am schwersten betroffenen Provinzen Fukuoka und Oita auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu weiter nach gut zwei Dutzend Bewohnern.

Rund 250 Menschen waren örtlichen Medienberichten zufolge noch von der Außenwelt abgeschnitten. 1700 Menschen harrten derweil weiter in Notunterkünften aus. Die Regierung hatte 12 000 Einsatzkräfte in die Katastrophenregion geschickt.

Nach rekordstarken Niederschlägen von mehr als 50 Zentimetern in nur zwölf Stunden waren in der Region mehrere Flüsse über ihre Ufer getreten. Die gewaltigen Wasser- und Schlammmassen überfluteten Straßen und lösten an Berghängen Erdrutsche aus. Häuser und Brücken stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt. Hubschrauber waren im Einsatz, um Menschen aus dem Flutgebiet herauszuholen. Wegen der verheerenden Überschwemmungen war die für das Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der Kaiserenkelin Prinzessin Mako abgesagt worden.

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