Mindestens 18 Tote durch Sturzfluten und Stürme in Afghanistan

Javed TANVEER

Durch Sturzfluten und Stürme sind in Afghanistan mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. "18 bis 20 Menschen in zehn Provinzen kamen ums Leben", sagte der Vizeminister für Katastrophenschutz, Scharafuddin Muslim, am Mittwoch in einer Videobotschaft mit. Zwei weitere Menschen würden vermisst, außerdem gebe es mindestens 30 Verletzte. Betroffen waren laut Muslim unter anderem die Provinzen Fariab und Parwan im Nordosten des Landes.

Die Sturzfluten überschatteten das Aid-al-Fitr-Fest, das am Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert wird. Binnen fünf Tagen seien mehr als hundert Häuser zerstört, sagte Muslim. Rettungsteams seien in die betroffenen Regionen entsandt worden, die Behörden gäben an die Hinterbliebenen Geld aus.

Seit die Taliban im vergangenen August wieder an die Macht gelangten, ist die von ausländischen Gebern finanzierte Hilfe ins Stocken geraten. Die westlichen Staaten fürchten, dass Hilfsgelder von Taliban genutzt werden könnten, um ihre Macht zu festigen.

ao/yb

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