Mindestens 23 Tote durch heftigen Monsunregen in Mumbai

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Rettungskräfte in Chembur

Durch den heftigen Monsun in Indien sind in der Finanzmetropole Mumbai mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Stadtteil Chembur habe ein umstürzender Baum eine Wand zum Einsturz gebracht, teilten die Behörden am Sonntag mit. Unter den Trümmern seien 17 Leichen gefunden worden, die Suche nach weiteren Opfern oder Überlebenden laufe noch. Im Stadtteil Vikhroli starben sechs Menschen bei einem Erdrutsch.

Indiens Premierminister Narendra Modi drückte den Angehörigen der Opfer im Onlinedienst Twitter sein Beileid aus. Für die Familien werde es finanzielle Hilfen geben, kündigte er an.

In der 20-Millionen-Einwohner-Metropole Mumbai regnet es seit Samstag stark. Nach Angaben des indischen Wetterdienstes ist in der Region auch in den kommenden zwei Tagen mit "moderaten bis heftigen Regen- und Gewittergüssen" zu rechnen.

Während der von Juni bis September dauernden Monsunsaison stürzen in Indien immer wieder Gebäude ein. Betroffen sind oftmals alte und baufällige Häuser.

isd/mkü

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