Mindestens 24 Tote bei Anschlag auf Markt in Pakistan

Bei einem Bombenanschlag auf einen belebten Marktplatz in Parachinar im Nordwesten Pakistans sind mindestens 24 Menschen

getötet und 84 weitere verletzt worden. Eine Autobombe soll auf dem Markt vor einer schiitischen Moschee explodiert sein, als sich die Gläubigen zum Freitagsgebet versammelten. Zu der Tat bekannte sich eine der aktivsten und brutalsten Extremistengruppe des Landes, Jamaat ul-Ahrar.

Der Anschlag in Parachinar war der jüngste in einer ganzen Serie von Angriffen in Pakistan, zu vielen bekannte sich eben jenen Gruppierung. Die meisten der Anschläge richteten sich gegen religiöse Minderheiten wie Schiiten, Sufis oder Ahmadis, die die radikalen Islamisten als Ketzer ansehen.

Pakistan erlebt sei Jahresbeginn nach zwei relativ ruhigen Jahren eine Wiedergeburt des Terrors. Insgesamt waren bei den zahlreichen Anschlägen bis März rund 130 Menschen getötet und verletzt worden.

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