Mindestens 31 Tote bei Angriff von Selbstmordattentätern im Irak

Bei einem Angriff von Selbstmordattentätern sind in der irakischen Stadt Tikrit nach Angaben von Polizei und Militär mindestens 31 Menschen getötet worden

Bei einem Angriff von Selbstmordattentätern sind in der irakischen Stadt Tikrit nach Angaben von Polizei und Militär mindestens 31 Menschen getötet worden. Mehr als 40 weitere Menschen seien bei dem Angriff in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt am Dienstagabend verletzt worden, teilten Polizei und Militär am Mittwoch mit. Bei der Attacke hätten drei Angreifer in der Innenstadt das Feuer eröffnet und sich später in Häusern in die Luft gesprengt.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Im Irak verübt die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) häufig Selbstmordanschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten. Die IS-Dschihadisten hatten 2014 weite Teile des Irak erobert.

In den vergangenen Monaten eroberten die irakische Armee und kurdische Einheiten jedoch viele Gebiete zurück. Mittlerweile ist Mossul die letzte große Stadt im Irak, die noch teilweise vom IS gehalten wird. Ende Januar nahmen die irakischen Truppen bereits den Ostteil der Stadt ein. Mit einer weiteren Offensive wollen sie die IS-Kämpfer nun auch aus West-Mossul vertreiben.

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