Mindestens drei tote Migranten bei Bootsunglück zwischen Kolumbien und Panama

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Migranten an der Grenze zwischen Kolumbien und Panama (AFP/Luis ACOSTA)

Bei einem Bootsunglück an der kolumbianischen Grenze zu Panama sind mindestens drei Menschen gestorben. Wie der kolumbianische Bürgerbeauftragte Carlos Camargo am Montag (Ortszeit) auf Twitter mitteilte, ist weder bekannt, wie viele Menschen sich an Bord des Bootes befanden, noch wie viele von ihnen gerettet werden konnten. Mindestens ein Kleinkind im Alter von acht Monaten wird demnach noch vermisst.

Das Unglück ereignete sich vor der Küste der kolumbianischen Stadt Acandí. Die Grenze zwischen Panama und Kolumbien war während der Corona-Pandemie monatelang geschlossen gewesen. Seit sie in diesem Jahr wieder geöffnet wurde, versuchen täglich tausende Menschen, von dem Grenzgebiet aus ihren Weg gen Norden in Richtung der USA fortzusetzen.

Das Boot kam aus der Gemeinde Necoclí, wo etwa 20.000 Menschen, vor allem Haitianer, ausharren, um an die kolumbianisch-panamaische Grenze zu gelangen. Eine Vereinbarung zwischen den Regierungen beider Ländern erlaubt maximal 650 Migranten am Tag den Grenzübertritt.

pe/isd

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