Mindestens sieben Tote durch Stromschlag bei Fußballübertragung in Nigeria

Die Zuschauer verfolgten Spiel Manchester gegen Anderlecht

In Nigeria sind mindestens sieben Menschen beim Fußballgucken durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben vom Freitag stürzte ein Hochspannungskabel auf Fans, die in der Stadt Calabar im Süden des Landes auf einem im Freien aufgestellten Fernseher die Europa-League-Partie Manchester United gegen RSC Anderlecht verfolgten.

Bei dem Unglück am Donnerstagabend wurden zudem elf Menschen verletzt, einer von ihnen schwebe in Lebensgefahr, sagte Polizeisprecherin Irene Ugbo. Das Hochspannungskabel war herabgestürzt, nachdem ein Transformator explodiert war.

In Nigeria werden wegen einer seit Jahrzehnten herrschenden Energiekrise vor allem private Stromgeneratoren und Transformatoren genutzt. Das Stromnetz ist veraltet und schlecht gewartet. Im vergangenen Jahr starben in dem westafrikanischen Land mehr als hundert Menschen durch Stromschläge, dutzende weitere wurden verletzt.

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