Mindestens zwei Verletzte bei Schießerei in südfranzösischer Schule

Per Handy wurden Warnhinweise ausgegeben

Bei einer Schießerei in einer Schule im südfranzösischen Grasse sind am Donnerstag mindestens zwei Menschen verletzt worden. Als mutmaßlicher Täter wurde nach Polizeiangaben ein 17 Jahre alter Schüler festgenommen. Bei ihm wurden ein Gewehr, zwei Handfeuerwaffen und zwei Handgranaten gefunden. Entgegen ersten Angaben handelte er laut Polizei offenbar allein.

Laut der Stadtverwaltung von Grasse richtete sich der Angriff gegen den Direktor der Schule. Die Behörde und Ermittler hatten zunächst von zwei Tätern gesprochen, von denen einer auf der Flucht sei. Später ging die Polizei aber nur noch von einem Angreifer aus.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot zum Tocqueville-Gymnasium an, auch die Sondereinheit Raid war vor Ort. Wegen der Schießerei durften an allen Schulen der südfranzösischen Stadt Schüler und Lehrer die Gebäude zunächst nicht verlassen. Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem wollte sich umgehend zum Tatort begeben.

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