Ministerium fördert Islamverband Ditib wieder

Das Familienministerium hat die wegen einer Spitzelaffäre eingestellte Förderung des türkisch-islamischen Dachverbandes ...

Das Familienministerium hat die wegen einer Spitzelaffäre eingestellte Förderung des türkisch-islamischen Dachverbandes Ditib wieder aufgenommen - und erntete dafür heftige Kritik aus der Opposition.

Eine Ministeriumssprecherin begründete am Dienstag die Wiederaufnahme der Zahlungen von fast einer Million Euro bis zum Jahresende damit, „dass nach allen vorliegenden Erkenntnissen keine Verbindungen zwischen den geförderten Projekten und den vom Ermittlungsverfahren betroffenen Imamen besteht”. Damit bestehe kein Grund mehr und auch keine weitere rechtliche Grundlage, um die Fördergelder zurückzuhalten.

Die Zahlungen waren unterbrochen worden, nachdem der Verdacht aufgekommen war, Ditib-Imame hätten im Auftrag der türkischen Religionsbehörde Diyanet in deutschen Moscheegemeinden Informationen über Anhänger der Gülen-Bewegung gesammelt. Die türkische Regierung macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putsch vom 15. Juli 2016 verantwortlich. Der Generalbundesanwalt beantragte im...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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