Mit Make-up ins Bett: Das sind die Folgen für Haut, Wimpern & Co.

Abschminken ist das A und O für schöne Haut. (Bild: Getty Images)

Nicht immer schminken sich Menschen am Abend vernünftig ab, manche gehen sogar mit Make-up zu Bett. Dabei sollten Sie auf eine gründliche Gesichtsreinigung niemals verzichten. Welche Folgen es für Sie hat, wenn Sie mit Make-up schlafen gehen, erfahren Sie hier.

Ein kurzer Blick in den Spiegel zeigt sofort die Auswirkungen: Die Haut konnte wegen der dicken Make-up-Schicht über Nacht nicht richtig atmen. Im Schlaf haben sich Unreinheiten und Pickel gebildet, weil Schweiß, abgestorbene Hautschuppen und Talg die Poren verstopft haben.

Haut, die nicht regelmäßig gereinigt wird, altert schneller. Gerade die Partie um die Augen ist besonders empfindlich und bildet vorzeitig Falten. Die äußere Hautschicht verliert an Glanz, der sonst so strahlende Teint ist Vergangenheit, wenn sich die Haut über Nacht nicht regenerieren kann.

Wenn Sie sich mit getuschten Wimpern zum Schlafen auf Ihr Kopfkissen legen, können diese durch die Reibung in der Nacht abbrechen. Permanent mit Wimperntusche und Kajal schlafen zu gehen, kann zusätzlich unangenehme Entzündungen im Auge verursachen.

Auch der Lippenstift, der am Abend noch so verführerisch aussah, wird über Nacht zum Beauty-Feind. Ihre Lippen verlieren an Feuchtigkeit, werden spröde und rissig, wenn sie nicht ordentlich gereinigt und anschließend gepflegt werden.

Schadensbegrenzung

Für jene Abende, an denen man es mal nicht schafft, die komplette Gesichtsreinigung durchzuführen, gibt es einen Erste-Hilfe-Abschminkplan: Damit die Haut nicht unnötig leiden muss, sollten Sie zumindest ein paar Prioritäten setzen und mithilfe von Kosmetiktüchern Mascara und die erste Schicht Make-up vom Gesicht entfernen. So stellen Sie sicher, dass Haut, Lippen und Augen wenigstens oberflächlich von Make-up befreit sind, bevor Sie sich schlafen legen. Eine ausführliche Gesichtsreinigung sollte in jedem Fall am nächsten Morgen folgen.