Mitten im reichen Hamburg: Der Zelt-Slum an der Amsinckstraße

Sie hausen zwischen Schlamm und Unrat – mitten in Hamburg! Ein Ortsbesuch.

Es ist ein Bild, das man bisher aus Hamburg nicht kannte: Aus Plastik und Holz zusammengezimmerte Baracken, versteckt im Unterholz, dazwischen Müll, ein Kinderwagen, dreckige Töpfe und Feuerreste. Wir stehen in einem Camp rumänischer Flaschensammler – nur einen Steinwurf von der Amsinckstraße entfernt. Es ist nicht das einzige in der Stadt.

Die Bewohner, die hier im Schlamm neben der Bahnlinie hausen, haben fast nichts. Ein Spiegel an einem Baum ist ihr Badezimmer, die Umgebung dient als Toilette, mitten im Lager wächst ein Berg Abfall, überall liegen Schuhe, Besteck und Plastikteller. 

Zigtausende Autos fahren hier täglich vorbei. Ein Stück weiter wächst die HafenCity, die Büros von Hammerbrook sind um die Ecke, die Elbbrücken nicht weit. Das Elends-Camp ist mittendrin, aber auch weit weg. 13 „Zelte“ stehen hier, die meisten sind bewohnt, unter anderem von Johann und Wassily. 

Die zwei Männer Ende 30, Anfang 40, leben seit einem Monat in dem Lager. Wassily will es im Mai verlassen,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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