Mitten im Nirgendwo: Das ist Hamburgs einsamste Kirche

·Lesedauer: 1 Min.

Sie liegt mitten im Nirgendwo: Einsam ragt die 62 Meter hohe Kirchturmspitze zwischen Bäumen empor. St. Gertrud steht im Schatten gigantischer Windkraftanlagen, eingeklemmt zwischen der Autobahn 7 und dem Containerterminal Altenwerder. Das 190 Jahre alte Bauwerk ist der allerletzte Rest eines längst untergegangenen Stadtteils. Doch ein echter „Lost Place“ ist das Gotteshaus eigentlich nicht. Immerhin finden hier in normalen Zeiten noch zweimal im Monat Gottesdienste statt. St. Gertrud gehört heute zur Thomas-Gemeinde in Hausbruch. Wer allerdings mitten in der Woche rund um die Kirche spazieren geht, trifft kaum einen Menschen. Ein Warnschild weist auf Steine hin, die sich vom Kirchturm lösen könnten. Das gemauerte Tor des angrenzenden Friedhofs ist verfallen, hier wird schon seit Jahrzehnten niemand mehr...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo