Es geht um Mobbing und Überwachung: Zoff um Live-Unterricht aus Hamburger Schule

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Quarantäne, Schulschließungen oder Lockdowns könnten dafür sorgen, dass Schüler wieder zu Hause am Laptop lernen müssen. Der Elternrat des Gymnasiums Klosterschule fordert dafür jetzt Live-Streams aus dem Unterricht in Echtzeit für die Kinder zu Hause. Doch es gab dadurch bereits Fälle von Mobbing und die Überwachung wird zum Problem. Ein Streit ist entbrannt. Der Elternrat der Klosterschule fordert von den Lehrern, über ihren Schatten zu springen: „Es braucht Gewöhnung und Überwindungskraft, Unterricht vor einer Kamera zu geben. Aber wird diese Unterrichtsform im Falle einer Schließung nicht sowieso zum zwingenden Normalfall?“ Deshalb fordern die Eltern schon jetzt einen solchen Hybrid-Unterricht, bei dem die Gruppen aufgeteilt werden und ein Teil der Klasse nicht zur Schule kommt. Doch die Hemmschwelle dafür ist hoch. Denn das bedeutet für Lehrer, dass sie sich in den sonst vor fremden Augen geschützten Unterricht gucken lassen müssen. Etwa von Eltern, die ihren Kindern über die Schulter sehen. Und umgekehrt heißt es auch für Familien, dass ihnen quasi in die Wohnzimmer gefilmt wird, je nachdem wo das Kind lernt. Lehrer und andere Eltern sehen, was bei ihnen so im Regal steht oder im Hintergrund gerade passiert. Den Datenschützern in der Schulbehörde sind auch bereits Beschwerdefälle zu Ohren gekommen, in denen Videos von einzelnen Schülern, die im Unterricht Ausspracheprobleme in Englisch hatten, aufgezeichnet und dann in sozialen Netzwerken oder per Messenger...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo