Moderator Yared Dibaba: Für Billig-Rosen wird mein Volk gequält

Warum Discounter-Blumen äthiopische Kleinbauern ins Elend stürzen.

Eigentlich sind rote Rosen ein Zeichen der Liebe. Der Hamburger Moderator und Plattschnacker Yared Dibaba, der in Äthiopien geboren wurde, warnt aber: An etlichen bunten Sträußen, die über Hamburgs Ladentheken gehen, klebt Blut!

Viele Blumen, die in Deutschland und Europa unter anderem in Discountern verkauft werden, stammen aus Äthiopien. Dort werden sie vor allem in Oromia, einer Region nahe der Hauptstadt Addis Abeba, von niederländischen Unternehmen angebaut.

Das Problem: Zum Teil werden Bauern von ihrem Land vertrieben, um kostengünstig Blumenplantagen zu schaffen. Sie verlieren ihre Lebensgrundlage, können keine Nahrungsmittel mehr anbauen, leiden Hunger. Protest wird brutal niedergeschlagen. Die Folge: Das in Oromia lebende Volk, die Oromo, flüchten aus ihrem Heimatland.

Auch der Hamburger Moderator Yared Dibaba gehört zum Volk der Oromo. Der 47-Jährige flüchtete mit seinen Eltern aus Äthiopien, als er noch ein Kind war – wegen des damals herrschenden Bürgerkriegs. „Ich weiß, wie es sich anfühlt,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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