Champions League: Kein Wunder - Dortmund verliert in Monaco

Nach dem Anschlag auf den Teambus hat der BVB auch das Rückspiel in Monaco verloren. Damit steht kein deutsches Team im Halbfinale.

Monaco. Der Abend begann wieder mit einem Schreck. 20 Minuten lang wurde der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund von Kräften der französischen und monegassischen Polizei am Hotel in Monaco festgehalten. Gründe wurden nicht genannt. Nur acht Tage nach dem Anschlag auf den BVB-Bus kamen die traumatischen Erlebnisse vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen AS Monaco wieder hoch. "Da macht sich natürlich ein ungutes Gefühl breit", kritisierte Trainer Thomas Tuchel, während Marco Reus sagte: "Im Spiel hat das nicht so eine große Rolle gespielt."

Wie es ohne die Turbulenzen gelaufen wäre, wird man nie erfahren, doch der BVB verpasste so im Stade Louis II das kleine Wunder. Die Dortmunder verloren am Ende gegen Monaco mit 1:3 (0:2) und schieden im Viertelfinale der Königsklasse aus. Die Borussia schaffte es nicht, die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel umzubiegen.

Tuchel überraschte mit seiner taktischen Ausrichtung. Er wählte wieder die Dreierkette, statt wie in der so guten zweiten Hälfte des Hinspiels mit vier Dortmundern zu verteidigen. Ein Fehler, den er bereits nach 26 Minuten korrigierte. Erik Durm musste runter, Ousmane Dembélé betrat den Rasen. Nur führte Monaco da schon mit 2:0.

Vielleicht hatte die lange Wartezeit die Spieler erneut verunsichert. So wäre es kein Wunder, dass der BVB katastrophal in die Partie startete. Daran änderte auch die Motivationsrede des beim Anschlag verletzten Marc Bartra in der Kabine nichts, der nach Monaco nachgereist war. Und daran änderte auch das Entgegenko...

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