Monica Lewinsky amüsiert mit Tweet über ihr Praktikum im Weißen Haus

Irgendwie hat Monica Lewinsky es geschafft, trotz allem, was sie in der Vergangenheit durchgemacht hat, nicht ihren Humor zu verlieren. Der Beweis? Auf Twitter schaltete sie sich nun in eine Diskussion um schlechte berufliche Ratschläge ein.

Monica Lewinsky wurde durch ihre Affäre mit US-Präsident Bill Clinton berühmt (Bild: REUTERS/Danny Moloshok)

Ihre Kurz-Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton machte Monica Lewinsky zu der wohl berühmtesten Praktikantin, die das Weiße Haus je hatte - und für die kommenden Jahre zur Zielscheibe für jede Menge Spott und Beleidigungen. Doch anstatt sich zu verkriechen, beweist Lewinsky mittlerweile viel Humor, wenn es um ihre Vergangenheit geht.

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Der US-Psychologe Adam Grant hatte auf Twitter eine offene Frage über den schlechtesten beruflichen Ratschlag gestellt, den die User der Social-Media-Plattform je erhalten hätten.

Lewinsky musste nicht lange überlegen: “Ein Praktikum im Weißen Haus wird sich großartig in deinem Lebenslauf machen.”

Innerhalb kurzer Zeit sammelte der Tweet über 240.000 Likes und Tausende erstaunte, amüsierte und anerkennende Kommentare. “Monica Lewinsky ist das Gegengift für alles, was heute auf Twitter schief läuft”, “Ich habe grade nach Luft gejapst” und “Nicht schlecht, Ms. Lewinsky” heißt es dort unter anderem.

Ein Sex-Skandal macht sie unfreiwillig berühmt

1998 landete Monica Lewinsky in den Schlagzeilen, als die Affäre der damaligen Praktikantin mit ihrem Chef, dem verheirateten US-Präsidenten Bill Clinton, publik wurde. Sie sagte später öffentlich aus, dass sie eine sexuelle Beziehung mit Clinton gehabt hatte, jedoch keinen Geschlechtsverkehr.

Monica Lewinsky und der damalige US-Präsident Bill Clinton im Jahr 1998 (Bild: Getty Images)

Gegen Clinton wurde damals ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, das jedoch keinen Erfolg hatte. Dass er die Affäre zunächst leugnete, sorgte für reichlich Spott in den Medien - den Großteil der Beschimpfungen von Comedians, Talkshows und Boulevardblättern bekam jedoch Lewinsky ab.

Eine schmerzhafte Zeit

Vor wenigen Monaten sprach sie in “Last Week Tonight” über ihre Erfahrungen. “Es war eine Flutwelle von Schmerz und Erniedrigung... Im Alter von 24 Jahren versuchte ich krampfhaft, an einem Fetzen Würde oder Selbstbewusstsein festzuhalten, während ich die Zielscheibe für so viele Witze war und einfach missverstanden wurde.”

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Ihr Selbstbewusstsein hat sie offenbar wiedererlangt und macht in öffentlichen Vorträgen auf die Folgen von Cyber-Mobbing aufmerksam.

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