Monika Grütters: "Berlin kommt in diesem Koalitionsvertrag sehr gut weg"

Monika Grütters ist Kulturstaatsministerin und Landesvorsitzende der Berliner CDU

Berliner Morgenpost: Frau Grütters, der Posten des oder der Beauftragten für Kultur und Medien ist auch künftig im Kanzleramt angesiedelt. Bleiben Sie also Kulturstaatsministerin?

Monika Grütters: Da müssen Sie die Kanzlerin fragen. Bis jetzt hatte sie keine Gelegenheit, Personalgespräche zu führen. Ich freue mich, dass diese Position im Kanzleramt und bei der Union bleibt.

Ist das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen aus Ihrer Sicht gut?

Das Verhandlungsergebnis ist sehr gut. Wir haben uns nicht nur als Union in wesentlichen Punkten durchgesetzt. Auch, was die SPD bekommen hat, ist für die CDU gut. Wenn die SPD an manchen Punkten gut dasteht, muss das für uns doch nicht schlecht sein. Wir wollen gemeinsam eine stabile Regierung bilden und dafür haben wir ein sehr gutes und ausgewogenes Ergebnis erzielt. Der Koalitionsvertrag trägt eine starke CDU-Handschrift, ist aber auch partnerschaftlich angelegt. Gerade, wenn man die zwischen den Parteien lange Zeit schwierigen Themen betrachtet wie Integration oder Arbeitsmarkt, sind wir gemeinsam sehr gut zum Ziel gekommen. Viele haben nicht für möglich gehalten, dass wir so gute Ergebnisse gestalten können. In der großen Verhandlungsrunde habe ich sehr viele zufriedene Gesichter bei der SPD wie auch bei der CDU gesehen. Das zeigt, dass uns etwas Gutes gelungen ist.

Aber die SPD bekommt die Schlüsselressorts, das Außen-, Finanz- sowie das Arbeits- und Sozialministerium. Dann auch noch Justiz und Familie. Und den Innenminister stellt die CS...

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