"Moonbase 8": Drei Chaoten rüsten sich für den Trip zum Mond

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Einmal auf dem Mond spazieren gehen wie einst Neil Armstrong ist das Ziel, das die drei Möchtegern-Astronauten Cap, Skip und Rock in der Comedy-Serie "Moonbase 8" verbindet. Um diesem näher zu kommen, trainieren sie in einer Mondbasis-Simulations-Station mitten in der Wüste und beweisen ein ums andere Mal, dass große Schritte und Tollpatschigkeit nur schwer zu vereinen sind.

Urkomisch sind die drei Möchtegern-Astronauten Cap, Skip und Rock. (Bild: Sky Deutschland)
Urkomisch sind die drei Möchtegern-Astronauten Cap, Skip und Rock. (Bild: Sky Deutschland)

Abseits von Maßstäben wie Idealgewicht und einem bestimmten IQ geben Cap (John C. Reilly), Skip (Fred Armisen) und Rock (Tim Heidecker) alles, um ihren Trainingsplan für eine eventuelle Mission zum Mond gewissenhaft zu absolvieren. Sie hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft doch noch ausgewählt und ins All geschossen zu werden, auf dass ihnen ewiger Ruhm sicher ist. Dass die erste bemannte Mondlandung schon vor über 50 Jahren stattfand schmälert ihren Enthusiasmus ebenso wenig wie die Tatsache, dass es heute vor allem der Mars ist, den nicht nur Elon Musk mit seinem Raumfahrtunternehmen Space X für die Menschen zugänglich machen will.

In der Wüste herrscht das Chaos

Den großen Traum in scheinbar greifbarer Nähe müssen sie sich in ihrer Mondbasis-Simulations-Station mitten in der Wüste von Arizona mit immer neuen Problemen herumschlagen, improvisieren, wo sie keine Ahnung haben, mit den Macken der anderen klarkommen und bei alledem auch für sich selbst die Frage klären, aus welchen Gründen auch immer die NASA sie auf den Mond schießen sollte.

Einblicke in die Comedy-Serie “Moonbase 8” gibt es im Trailer:

Die Comedy-Serie ist ein Herzensprojekt

Wie sehr die drei Hauptdarsteller ihr Herz an die sechsteilige Comedy-Serie gehängt haben, sieht man schon daran, dass sie das gesamte Projekt von Anfang an gemeinsam geplant und auf die Beine gestellt haben. Zusammen haben sie die Drehbücher verfasst und die Serie produziert, als deren Regisseur und Co-Schöpfer sie dann noch Jonathan Krisel ("Baskets") engagierten, mit dem sie alle bereits für verschiedene Projekte zusammengearbeitet hatten.

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Wie die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen zustande kam, erklärte Komödien-Spezialist John C. Reilly gegenüber Thrillist.com so: Er selbst sei sowohl mit Fred Armisen als auch mit Tim Heidecker befreundet gewesen, die sich schließlich bei Dreharbeiten zur Serie "Portlandia" kennengelernt und sofort gespürt hätten, dass sie dieselbe schräge Art von Humor verbinde. In dem Moment sei der Wunsch entstanden, zu dritt etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Letztendlich war es dann ein Artikel im National Geographic, der John C. Reilly auf die Idee für das richtige Setting der Serie brachte. Wo es in dem Artikel um eine Forschungsstation in der Antarktis und deren Bewohner ging, deren Beziehungen zueinander mit der Zeit immer sonderbarer wurden, sollte ihre Geschichte in einem NASA-Trainingslager in der Wüste spielen. Sonderbar ist auch hier alles – doch in allererster Linie ist die von Sky ausgestrahlte Serie "Moonbase 8" sonderbar komisch!