MOPO exklusiv: Erste Visualisierung: So könnte die neue Bornplatzsynagoge aussehen

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Ein Kuppelbau aus rotem Backstein, eingebettet in einen grünen Park – so könnte die Bornplatzsynagoge nach ihrem Wiederaufbau einmal aussehen. Erstmals zeigt eine Visualisierung, die der MOPO exklusiv vorliegt, wie sich das heiß diskutierte Sakralgebäude in den Stadtteil am Grindel einfügen könnte. Der Verein „Stadtbild Deutschland“, von dem die Skizze stammt, spricht sich damit für eine weitgehend originalgetreue Rekonstruktion aus. Wiederaufbau oder Erhalt des leeren Platzes als Mahnmal? Rekonstruktion oder moderner Neubau? Die Diskussion um das Projekt Bornplatzsynagoge verläuft quer durch alle politischen Lager und spaltet auch die jüdische Gemeinde selbst. Verein will Bornplatzsynagoge originalgetreu rekonstruieren Der Verein „Stadtbild Deutschland“, der sich dafür einsetzt, traditionelle und regionale Architektur zu fördern, macht sich nun für eine möglichst nah am Original orientierte Architektur stark und stellt sich dabei hinter Landesrabbiner Shlomo Bistritzky und die „Initiative zum Wiederaufbau Bornplatzsynagoge“. „Eine moderne Schock-Architektur in dem Sinne, wie sie Daniel Libeskind beispielsweise mit dem Jüdischen Museum in Berlin realisiert hat, wäre aus unserer Sicht nicht angebracht“, sagt Gerd Jückstock, Sprecher des Ortsverbands in Hamburg. „Es passt nicht zum Stadtteil, der durch schöne, typische Hamburger Altbauten geprägt ist. Und es passt nicht zum benachbarten Joseph-Carlebach-Bildungshaus, der früheren Talmud-Tora-Schule. Es geht uns darum, das Ensemble wiederherzustellen.“ Jückstock betont, dass der Verein...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo