MOPO macht den Test: E-Bike statt Auto – geht das?

7 Monate ist der MOPO-Redakteur täglich von Wilhelmsburg nach Othmarschen geradelt.

Der Tacho zeigt 43,7 km/h an, ich trete entspannt in die Pedale, die Sonne steigt über dem Hafen auf, die Elbphilharmonie glitzert im Morgenlicht, die Luft ist klar, alle anderen stehen im Stau und ich rausche mit einem Grinsen am Deich entlang: So schön kann der Arbeitsweg sein. Wenn das Wetter stimmt – und man ein E-Bike hat.

Es gibt auch die anderen Tage: Wenn einen die Kollegen irritiert mustern, weil man klitschnass ins Büro kommt. Wenn die Zehen einfrieren, weil minus 5 Grad doch kälter sind als gedacht. Wenn Schneeflocken so in den Augen schmerzen, dass man kaum gucken kann. Oder wenn man zum zweiten Mal in der gleichen Kurve wegrutscht (überfrierende Nässe ist ein fieser Gegner) und laut Aua schreit.

Auch beim Style sind Abstriche nötig: Zu Beginn lachen die Kollegen, wenn man eine Art Kopftuch gegen den kalten Wind und darüber einen Helm aufzieht sowie die quietschgelbe Signalweste überstreift. Aber sie gewöhnen sich dran. Und immerhin geht es dabei um Leben und Tod. Und um das große Ganze – um Glück und die Welt.

Mühelos fliege ich über den Asphalt – als träte der gedopte Lance Armstrong mit

Um Glück, weil ein schnelles E-Bike, bei dem der Motor bis zu 45 statt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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