"Und morgen die ganze Welt" ist der deutsche Oscar-Kandidat

(jom/spot)
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Julia von Heinz und Mala Emde auf der Biennale. (Bild: imago images/Future Image)
Julia von Heinz und Mala Emde auf der Biennale. (Bild: imago images/Future Image)

Insgesamt zehn Filme standen zur Auswahl: Doch Julia von Heinz (44, "Ich bin dann mal weg") hat es mit ihrem Antifa-Drama "Und morgen die ganze Welt" geschafft: Sie soll für Deutschland ins Rennen um den Oscar gehen. Das gab German Films, die Auslandsvertretung des Deutschen Films, am Mittwoch (28. Oktober) in einer Mitteilung bekannt. Der Film soll es in die Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film", die inzwischen "International Feature Film" heißt, schaffen.

Mala Emde (24) spielt im Film die Studentin Luisa, die sich neben dem Jurastudium immer stärker in linken und antifastischen Kreisen engagiert. Beim Filmfestival in Venedig feierte der Film Premiere. "Wir sind die deutsche Oscar-Einreichung! Ich kanns nicht glauben", schrieb Emde nach der Entscheidung auf Instagram.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) wählt nun aus allen internationalen Bewerbungen fünf Filme aus. Nora Fingscheidt (37) ist mit ihrem Drama "Systemsprenger" im vergangenen Jahr an der Hürde gescheitert. Wer dieses Jahr nominiert wird, wird am 5. Februar 2021 bekanntgegeben. Die Oscars werden dann am 25. April 2021 stattfinden.