Morgenpost-Leserforum : "Die großen Themen muss die Koalition noch angehen"

Bei „Morgenpost vor Ort“ diskutieren Leser mit Experten über Baupolitik, Sicherheit und den täglichen Kampf auf den Straßen.

Senator zu sein ist gar nicht so einfach. Wie er den Rollenwechsel vom Abgeordneten zum Bürgermeister und Kulturverantwortlichen der Landesregierung denn so meistere, wurde Klaus Lederer beim Leserforum der Berliner Morgenpost gefragt. Es sei merkwürdig, den Alltag nicht mehr selbst zu organisieren, bekannte der Linke-Politiker. Er fahre morgens immer noch mit der Straßenbahn ins Büro, um weiterhin das reale Berlin zu erleben, zu riechen und zu hören.

Dann aber habe er um 8 Uhr den ersten Termin, um 9 Uhr den nächsten und irgendwann mal zwei Stunden Zeit, um sich mit seinen Mitarbeitern rückzukoppeln. Da hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) wenig Mitleid. "Das ist nur beim Kultursenator so", flachste er. Sein Arbeitstag sei von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends straff durchgetaktet. Es habe Monate gedauert, bis er sich mit seinen beiden Stellvertretern Ramona Pop und Klaus Lederer mal für 45 Minuten zum Mittagessen treffen konnte.

Der Senat hat also viel zu tun. Ob er Berlin aber auch gut regiert und wie die Bilanz der ersten 100 Tage von Rot-Rot-Grün ausfällt, war Thema des Leserforums "Morgenpost vor Ort" am Donnerstagabend im Kino Zoo Palast. Der Saal war komplett gefüllt, 160 Leser unserer Zeitung folgten konzentriert der mehr als zweistündigen Diskussion, an der neben Müller und Lederer auch Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus, Christine Richter, Mitglied der Chefredaktion der Berliner Morgenpost, und natürlich Hajo Schumacher ...

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