Moschee als Mittelpunkt für Nächstenliebe

In Lissabon hat die muslimische Gemeinde obdachlose Menschen in die zentrale Moschee der Stadt zu einem Weihnachtsessen eingeladen.

"Es kommen auch Leute zu uns, die alleine leben", sagt ein Mitarbeiter. "Sie wollen den Abend hier in einer ökumenischen und friedlichen Atmosphäre verbringen."

Ein Mann, der in die Moschee gekommen ist, erzählt, dass er dort die Zuneigung erfahre, die er in der Familie lange nicht bekommen habe, wie etwa ein gedeckter Tisch, nette Worte oder ein warmes Essen.

Die freiwillige Helferin Nurja Tarmahomed erklärt:

"80 bis 90 Leute sind hier bei uns. Aber nach dem Essen ist der Abend nicht vorbei. Danach gehen wir raus, um Essen an diejenigen zu verteilen, die nicht zu uns gekommen sind."

Ein Weihnachtsabend für alle - egal, welcher Religion sie angehören. So wird Nächstenliebe in die Tat umgesetzt.