Die "Mumins" kehren ins deutsche Fernsehen zurück

(cam/spot)
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Die Mumins auf der Wiese vor dem Muminhaus. (Bild: ZDF/Moomin Characters/Gutsy Animations 2018)
Die Mumins auf der Wiese vor dem Muminhaus. (Bild: ZDF/Moomin Characters/Gutsy Animations 2018)

Kinder auf der ganzen Welt kennen und lieben die "Mumins". Nun feiern die niedlichen Trollwesen ihr deutsches TV-Comeback. Die finnisch-britische Animationsserie "Mumintal", im Original "Moominvalley", wird ab Mittwoch, 25. November 2020, täglich um 18:15 Uhr, bei KiKA erstausgestrahlt. Im Jahr 2021 folgt die Ausstrahlung im ZDF, wie der Sender am Donnerstag (19. November) mitteilte. Von der Remake-Serie wird zunächst eine Staffel von 26 Episoden gezeigt.

Tove Jansson hat die "Mumins" erfunden

Das Mumintal mit dem heimeligen Muminhaus dient als Schauplatz der neuen Serie. Im Mittelpunkt der Geschichten um die nilpferdartigen Trolle stehen Mumintroll, der heranwachsende Sohn von Muminmama und Muminpapa, sein Freund Snufkin, ein Freigeist und Abenteurer sowie die freche kleine Mü, die für alle Lebenslagen einen klugen Spruch auf den Lippen hat. Daneben bevölkern weitere liebenswerte und fantastische Figuren die Wälder rund um das Tal und erleben mit den Mumins Abenteuer.

Unter der Federführung des britischen Oscarpreisträgers Steve Box (53, "Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen") haben Gutsy Animations, Sky und die finnische öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt Yle die Mumins zu neuem Leben erweckt. Im Original sind etwa die Stimmen von Taron Egerton (31, "Rocketman") und Rosamund Pike (41, "Gone Girl - Das perfekte Opfer") zu hören.

"Mumintal" basiert auf den Werken der skandinavischen Schriftstellerin und Illustratorin Tove Jansson (1914-2011), sie erfand die "Mumins" bereits Mitte der 1940er Jahre. Zwischen 1945 und 1970 erschienen neun Muminbücher, vier Bilderbücher und zahlreiche Comicstrips für die englische Zeitung "Evening News". Die Geschichten wurden zudem mehrfach verfilmt.