Musikindustrie: Berlins Musikindustrie geht mit Streaming in die Zukunft

Berlins Musikindustrie wappnet sich für die Digitalisierung. Nach Umsatzeinbußen geht es jetzt wieder aufwärts.

Die Wende ist geschafft, das Tal ist durchschritten. Zum vierten Mal in Folge verschafft das Streamen der Musikindustrie Wachstumszahlen. Der verhältnismäßig stabile Markt mit DVD und Vinylplatten machte Ende 2016 62,1 Prozent der Umsätze aus. Die CD allein erreicht trotz eines Minus von knapp neun Prozent immer noch rund 54 Prozent Umsatzanteil im Gesamtmarkt.

Shooting Star war im vergangenen Jahr die gute alte Vinyl-Platte: Auf sie entfällt durch ein Plus von 40 Prozent inzwischen ein Umsatzanteil von 4,4 Prozent. Daneben liegt das Audio-Streaming bei inzwischen 24,1 Prozent Umsatzanteil am Gesamtmarkt, die Downloads liegen bei noch 12,2 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Jahrbuch des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) hervor.

Berliner Label ist führend bei den Album-Charts

Mit einem Album-Charts-Marktanteil von 43 Prozent ist das in Berlin ansässige Label Universal Music der führende Player im Music Business – gefolgt von Sony und Warner. 17 Prozent des Marktes entfallen auf sogenannte Independent-Label – Musikunternehmen, die unabhängig von den drei führenden Konzernen sind. Universal Musics sogenanntes Artist Roster umfasst rund 5000 Künstler – von Netrebko bis Pavarotti, von Helene Fischer bis Rammstein.

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Tonio Bogdanski spricht von einem "Wirbelsturm", wenn er den digitalen Wandel seiner Branche beschreibt. Er ist Finanzchef der Universal Music Group in Deutschland. "Zwischen den Jahren 2000 und 2012 ist der Umsatz der Branche um mehr als 40 Prozent ein...

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