Muslimische Gebete an US-Schulen? Mann fällt auf Fake rein

Diese Bilder zeigen angeblich Schüler, die Allah anbeten (Bild: Screenshot Twitter)

US-amerikanische Schulen zwingen Schüler zu muslimischen Gebeten – dieser Tweet sorgt derzeit für jede Menge Aufruhr im Netz. Dumm nur, dass die dazugehörigen Fotos etwas ganz anderes zeigen als Teenager, die sich in Richtung Mekka verneigen.

Twitter ist ein beliebtes Mittel, Dinge, die einem am Herzen liegen, schnell und unkompliziert zu kommunizieren. Leider ist die Plattform auch ein Ort, an dem Fake News in Windeseile in Umlauf geraten. So postete ein User names “cuckpatroller“ kürzlich Bilder, die angeblich Schüler an US-amerikanischen Mittelschulen zeigen, die zu muslimischen Gebeten gezwungen werden – und das fünf Mal am Tag! Glücklicherweise ist das Netz aber auch dazu da, falsche Gerüchte richtig zu stellen und Internet-Trolle wie diese auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.


“Noch nie einen Tornado Drill gesehen?”, fragt ein Twitter-Nutzer und weist “cuckpatroller” darauf hin, dass es einfach gewesen wäre, herauszufinden, dass es sich bei den Aufnahmen lediglich um Bilder handelt, die Schüler bei einer Sturmsicherheitsübung zeigen. Zumal sie schon deshalb kein muslimisches Gebet zeigen könnten, da sich dort eben alle Gläubigen in die selbe Richtung neigen müssten.

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Natürlich gab es auch Leute, die den User durch den Kakao zogen. “Die machen das tatsächlich schon seit den 50er Jahren”, twitterte einer.


“Für alle, die sich wundern, warum Trump Präsident ist”, schrieb ein anderer Nutzer sarkastisch.


Es gab leider auch Menschen, die diesem Tweet Glauben schenkten. “Das muss aufhören”, beschwerte sich ein Twitter-User.


Ob es sich bei dem Twitterer um einen Trump-Sympathisanten handelt oder ob das Ganze einfach nur ein schlechter Witz war, lässt sich leider nicht mit Sicherheit sagen. Der Account “cuckpatroller” wurde inzwischen gelöscht.

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