Nach mutmaßlicher Reizstoffattacke an NRW-Schule 95 Menschen ärztlich behandelt

Rettungswagen

An einer Gesamtschule im Rheinland haben Unbekannte am Donnerstag womöglich Reizstoff versprüht und dadurch bei einer Vielzahl von Menschen Atemwegsbeschwerden ausgelöst. 95 Betroffene mussten nach Polizeiangaben ärztlich behandelt werden, zehn Menschen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Nach dem Vorfall an der Schule in Kerpen-Sindorf im Rhein-Erft-Kreis ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nachdem erste Schüler am Donnerstagvormittag über Beschwerden geklagt hatten, wurde die Schule evakuiert. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise zu dem Geschehen und kündigte an, sie werde an den kommenden Unterrichtstagen verstärkt Präsenz in der Schule zeigen.