Mutmaßlicher Taliban-Kämpfer kommt in Berlin vor Gericht

Der Kampf eines britischen Elternpaares um lebenserhaltende Maßnahmen für ihr unheilbar krankes Baby ist endgültig verloren: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) lehnte eine weitere Beatmung des zehn Monate alten Charlie Gard ab

Ein mutmaßlicher Taliban-Kämpfer aus Afghanistan muss sich ab Mittwoch (09.30 Uhr) vor dem Kammergericht Berlin wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 28-jährigen Wajid S. vor, sich 2009 in seinem Heimatland den radikalen Islamisten angeschlossen zu haben. Für den Prozess sind Termine bis Juni angesetzt.

Der Mann ist zudem wegen versuchten Mordes in zwei Fällen angeklagt. Er soll 2014 und 2015 mit seiner Gruppe afghanische Polizeikräfte angegriffen haben. Die Taliban wollen in Afghanistan auf gewaltsamem Weg einen auf islamischem Schariarecht basierenden Gottesstaat errichten.

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