Mutter klagt am Amtsgericht - Schwanger nach One Night Stand: Hotel verrät Vater nicht

AZ/ls

Nach einem Schäferstündchen mit einer männlichen Begleitung bringt die Klägerin neun Monate später ein Kind zur Welt. Weil sie nur den Vornamen ihres Liebhabers weiß, verklagt sie das Hotel auf Bekanntgabe des vollen Namens.

München - Der Fall spielt in Halle, weil aber die Hotelkette in München sitzt, landete die ganze Sache im vergangenen Oktober vor dem hiesigen Amtsgericht.

Im Juni 2010 hatte sich die Klägerin in einem Hotel der Kette in Halle ein Zimmer im zweiten Stock gemietet. Nachts hatte sie Besuch von ihrer männlichen Begleitung namens Michael. Neun Monate später, im März 2011 brachte die Frau einen Jungen zur Welt.

Nun war die Frage: wer ist der Vater des kleinen Joel? Seine Mutter jedenfalls erinnerte sich an ihr Schäferstündchen von vor neun Monaten und dachte sich, dass besagter Michael der Vater des Kindes sein könne. Da sie aber nur den Vornamen wusste, die Daten aber brauchte, um Kindesunterhaltsansprüche geltend zu machen, verlangte sie vom Hotel den kompletten Namen und die Anschrift des Mannes. Sie war der Meinung, dass ihr gegenüber dem Hotel ein Auskunftsanspruch nach dem Bundesdatenschutzgesetz zusteht.
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